Den Blutweiderich trifft man in der Natur regelmäßig an. Er kommt entlang von Bächen, in feuchten Senken und auf feuchten, sonnigen Wiesen vor. Sein auffallendes, leuchtendes Purpur hat ihn in die Gärten gebracht, wo er sich als sehr verlässlich gezeigt hat und nur wenig Ansprüche stellt. Er ist nämlich durchsaus nicht auf den Sumpf angewiesen, sondern wächst auf allen nicht zu trockenen Böden hervorragend.
Er hat aber eine noch weniger bekannte Seite: Es gibt nämlich mehrere Arten von Weiderichen – von Spanien über Europa bis Vorderasien, und sogar in Afrika kommen welche vor. Kreuzungen aus diesen Arten haben wesentlich zur gärtnerischen Sortenvielfalt beigetragen, wobei vor allem 2 europäische Arten wichtig sind:
Blutweiderich (Lythrum salicaria) – verbreitet vor allem in Mitteleuropa und bekannt für seine kerzenförmigen Blütenstände
Ruten- oder Rosen-Weiderich (Lythrum virgatum) – Hauptverbreitung in Osteuropa und typische locker-verzweigte Blütenstände.
Aus diesen 2 Arten sind unsere Gartensorten entstanden, wobei oft nicht bekannt und dokumentiert ist, wie groß der Anteil der einen oder anderen Elternart ist. Man kann es anhand ihres Aussehens aber oft abschätzen.
Die Sorten unterscheiden sich nach folgenden Kriterien:
Wuchshöhe: kleinere Sorten wie ‘Robin’ und ‘Robert’ bis 80 cm, größere Sorten über 80 cm Höhe während der Blütezeit.
Blütengröße und Form: die Größe der einzelnen Blüte kann von klein-sternchenförmig bis größer und breitblättiger reichen.
Blütenfarbe: es gibt die ganze Palette der Rosa- und Purpurtöne. Den Unterschied machen die Anteil von entweder Violett- oder Rot-Tönen. Es gibt auch Zartrosa und reines Weiß. Auch die “Leuchtkraft” der Blütenfarbe ist ein Unterscheidungsmerkmal.
Form der Blütenstände: der Blutweiderich (Lythrum salicaria) tendiert zu dichten Kerzen, wogegen der Ruten-Weiderich (Lythrum virgatum) breit verzweigte Blütenstände bildet. Sorten aus diesen beiden Arten zeigen unterschiedliche Abstufungen.
Weideriche wachsen am besten auf mäßig feuchten (frischen) bis feuchten und zeitweise nassen Böden. Im klassischen Prachtstauden-Beet, das stark gepflegt und damit auch verlässlich gegossen wird, sind Weiderich sehr gut aufgehoben. In naturhafteren oder nicht gegossenen Beeten sollte man sichergehen, dass sie im Sommer nicht zu stark austrocknen. Weideriche sind außerdem recht lichthungrig und sollten stets in der dauerhaft direkten Sonne platziert werden.
Pflanzen die irgendwann innerhalb dieses Bereichs blühen.
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Blütenfarbe
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Mehrfache Auswahl ergibt gemischte Ergebnisse.
Höhe
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Höhe der Pflanze zur Blütezeit.
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Licht
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Unterscheide direkte Sonneneinstrahlung oder 3 Schatten-Stufen.
sonnig (dauernd & direkt)
meistens sonnig
Morgen- & Abendsonne
heller Schatten
Schatten
tiefer Schatten
Wasser
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Wie viel Wasser und Bodenfeuchtigkeit die Pflanze verträgt. Mehr Auswahl grenzt die Ergebnisse ein.
sehr trocken
trocken
mäßig trocken
mäßig feucht
feucht
nass
wechselfeucht
Bodenart
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Welche Bodeneigenschaften die Pflanze bevorzugt. Mehr Auswahl grenzt die Ergebnisse ein.
jeder Bodentyp
Lehmböden
Tonböden
Sandböden
humos
durchlässig (leicht)
kiesig und steinig
salzhaltig
nährstoffreich
nährstoffarm
kalkarm
sauer
Blattfarbe
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Farben der ausgewachsenen Blätter.
Breite
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Breite, die jährlich erreicht wird.
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Ausbreitung
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dicht-horstiger Wuchs
locker-horstig
lange Ausläufer
unterirdische Ausläufer
Breitenwachstum
oberirdische Ausläufer
versamend
kurze Ausläufer
bildet kleine Gruppen
Wuchsform
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straff aufrecht
buschig
breitbuschig
sparrig
unregelmäßig
locker
überhängend
bodennaher Laubschopf
rosettenförmig
polsterförmig
flach bodendeckend
kriechend
mattenförmig
niederliegend
schwimmend
spreizklimmend
Hitzeverträglichkeit
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Mehr Auswahl grenzt die Ergebnisse ein.
hitzetolerante Pflanzen
hitzeverträglich
Xerophyt
Winterhärte
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völlig winterhart
Wassertiefe
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Zierwert
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Fruchtschmuck
blattzierend
Herbstfärbung
wintergrün
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