Manche Pflanzen möchten nicht bedrängt werden. Das bedeutet nicht, dass sie generell empfindlich oder schwierig zu kultivieren sind. Sie möchten einfach nicht durch andere Pflanzen bedeckt oder beschattet werden. Dazu zählen sowohl sonnenhungrige Steingartenpflanzen, als auch manche zierliche Schattenpflanzen. Manchmal (aber nicht immer) sind es langsam wachsende Pflanzen, die einfach Zeit und Ruhe brauchen. Auch manche kurzlebige, schnell wachsende Pflanzen wollen nicht bedrängt werden, sondern ihren Lebens- und Blühzyklus in der kurzen Zeit ungestört durchlaufen.
Bei der Kombination und Gestaltung von Pflanzungen achtet man am besten auf folgende Merkmale:
Wie groß werden die kombinierten Pflanzen? Vermeide zu große Unterschiede.
Steht den kleineren Pflanzen auch dann genug Platz zur Verfügung, wenn die anderen ausgewachsen sind? Lasse dafür genug Abstand zwischen den Pflanzen oder positioniere kleinere im Vordergrund des Beets.
Kombiniere am besten Pflanzen mit ähnlicher Durchsetzungskraft.
Kombiniere am besten Pflanzen mit ähnlicher Wuchsform, d. h. vermeide es, zarte Pflanzen mit wuchtig-breitbuschigen zu kombinieren. Das würde auch nicht so gut aussehen.
Natürlich kann du auch innerhalb eines Beetes Gruppen bilden, z.B. im Hintergrund die Durchsetzungsstarken und im Vordergrund die Durchsetzungsschwachen. Vermeide aber möglichst die Kombination mit wuchernden Pflanzen!
Durchsetzungsschwache Pflanzen sind unersetzlich in pflegeleichten Gärten und in kleinen Gärten!
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