- Martin Freisinger
- 8. Oktober 2026
- PK32567
Die Wasserversorgung ist einer der wichtigsten Lebensfaktoren für Pflanzen. In diesem Beitrag lernst du, wie trocken bzw. wie nass es in deinem Garten werden kann. Mit diesem Wissen fällt es dir sehr leicht, die passenden Pflanzen zu finden.
Inhalt
Was du unbedingt zur Wasserversorgung wissen musst.
Die Basics der Wasserversogung
- Die Extremfälle machen es aus. Wie trocken oder feucht es werden kann, bestimmt, welche Pflanzen gut wachsen.
- Die „Spatenprobe“ zeigt dir stets die aktuelle Feuchte, der Faktoren-Check zeigt die wahrscheinlichen Extrembedingungen.
- Viele Faktoren beeinflussen das Wasserangebot einer Stelle und den Wasserbedarf einer Pflanze.
- Die Unterscheidung der 7 Feuchte-Stufen ist wichtig für die beste Pflanzenwahl
Was nicht stimmt!
Hast du diese Aussagen schon mal gehört? Bitte sofort wieder vergessen!!
- Jede trockene Situation kann mit viel Mulch und Kompost gelöst werden.
- „Trocken“ ist gleich „trocken“, da gibt es nichts zu unterscheiden
- Gießen oder eine Bewässerungsanlage lösen alle Probleme
Was du hier noch erfährst
- 3 verschiedene Schnitt-Typen und Zeiten
- Wozu sie gut sind und ob sie geeignet sind.
- Wie dir die Pflanze zeigt, ob und wie geschnitten werden kann.
- Wie man auch ins ältere Holz schneiden kann.
- Was für die Gesundheit von Lavendel wichtiger ist als Schnitt.
Wasser ist eine der grundlegenden Lebensfaktoren für Pflanzen. Nur Licht und Wärme sind genau so entscheidend.
Wie viel Wasser im Boden ist, hängt nicht nur von der Zufuhr (Regen, Gießen), sondern auch vom Wasserverlust ab (Hitze und Sonne, Speichervermögen des Bodens, andere Faktoren für und gegen die Verdunstung). Durch unterschiedliche Kombination dieser Faktoren kann jede Stelle im Garten ihre ganz besonderen Wasserverhältnisse aufweisen.
Um die Wasserversorgung des Gartens zu verstehen, musst du die möglichen Extrembedingungen kennen. Denn diese haben den stärksten Einfluss auf die Pflanze.
Du stellst dir die folgenden Fragen:
- Wie trocken kann es an einer bestimmten Stelle werden?
Wie lange dauert diese Trockenheit und zu welcher Jahreszeit tritt sie auf? - Wie feucht kann es werden?
Wie lange dauert diese Nässeperiode und zu welcher Jahreszeit tritt sie auf?
Warum 7 Feuchte-Stufen?
Auf PFLANZKOMPASS.at verwende ich mein eigenes, speziell durchdachtes Bodenfeuchte-System in 7 Stufen. Mit dessen Hilfe verstehst du sicher und eindeutig, was eine Pflanze verträgt bzw. benötigt.
Die Feuchte-Stufen auf Pflanzkompass gehen stets von den Extremsituationen aus. Hier ein Beispiel: Selbst wenn ein Gartenbereich nur 1 Mal im Jahr „sehr trocken“ wird (z. B. im Hochsommer), reicht das aus, um ihn eben als „sehr trocken“ zu klassifizieren. Denn viele Pflanzen können schon dadurch beeinträchtig werden.
Die Ergebnisse unserer Wasser-Checks richten sich ebenfalls nach diesem System. Wie du die Wasser-Checks durchführtst, erfährst du weiter unten in diesem Beitrag.
7 Feuchte-Stufen beschreiben am besten alle Wasser-Situationen in der Gartenpraxis. Denn Trockenheit und Feuchte treten in Abstufungen auf. Für viele Pflanzen sind diese Abstufungen sehr wichtig für das Gedeihen.
Im Shop kannst du einfach nach diesen 7 Stufen filtern und die richtigen Pflanzen finden!
Die 7 Feuchte-Stufen und was sie bedeuten
sehr trocken
- Trockenheit durch wochenlange Sommerhitze
- vom Regen abgeschirmte Plätze oder eingeschlossene Bereiche (Pflanzinseln im Pflaster, oberhalb von Stützmauern) steile, zur Sonne gewandte Hänge
- extrem durchlässiger Boden (steinig-kiesig bis stark sandig)
Sieh Pflanzen für sehr trockene Standorte und lies unseren Guide für extrem trockene Stellen
mäßig trocken
- Die obersten 15 cm des Bodens trocknen ab, doch tiefere Schichten haben noch Feuchte.
trocken
- Der Boden trocknet tiefer als 15 cm aus, hat aber nicht die extremen Eigenschaften von „sehr trockenen“ Böden.
- Oft handelt es sich um tiefgründige, ebene Böden in regenarmen Regionen.
mäßig feucht („frisch“, mittel)
- nur die oberste Schicht (max 5 cm) trocknet aus. Darunter ist immer gleichmäßige Feuchte.
feucht
- der Boden ist ständig gut mit Wasser versorgt, ohne aber nass zu sein
wechselfeucht
- Wechselfeuchte Stellen können phasenweise sehr trocken sein, aber bei Regen sogar vernässen. Typisch sind Senken, Gräben oder Entwässerungsanlagen („Rain Gardens“).
nass
- Der Boden ist mit Wasser gesättigt – er trieft. Pfützen sind durchaus häufig.
Wasser-Checks – Wie feucht ist der Boden?
Im Folgenden zeige ich dir 2 Arten, wie du deinen Boden auf Feuchtigkeit testen kannst.
- Der Schnell-Check (die „Momentaufnahme“) zeigt dir den augenblicklichen Zustand.
- Der Faktoren-Check gibt dir ein breiteres Bild und lässt dich die Feuchtestufe bestimmen.
Schnell-Check "Spatenprobe"
Besonders aufschlussreich ist es, den Test nach einem ausgiebigen Regen zu machen. Man macht die erste Probe am folgenden Tag und wiederholt den Test über mehrere Tage hinweg. So siehst du, wie schnell dein Boden abtrocknet. Am besten funktioniert das nach einem starken Sommerregen mit darauffolgendem warmem Wetter.

So machst du den Schnell-Check
A: feucht bis oberhalb der Mitte >> der Boden ist feucht
B: feucht bis zur Mitte >> der Boden ist mäßig feucht bis mäßig trocken
C: nur im ganz unteren Teil noch feucht >> der Boden ist trocken
D: der komplette Spatenstich ist nicht feucht >> der Boden ist bereits sehr trocken
Neben dem haptischen Test mit den Fingern, gibt dir auch die Farbe des Bodens Aufschluss. Feuchter Boden ist immer dunkler als trockener. Übergängen zwischen feucht und trocken können auch fleckig (hell/dunkel gemischt) sein.
Tipp: Dieser Test hilft dir, verschiedene Gartenbereich zu vergleichen. Mache diesen Test an unterschiedlichen Stellen im Garten und vergleiche! An heißen Tagen solltest du die Vergleiche möglichst zu derselben Tageszeit machen.
Im Vergleich siehst du, wie schnell verschiedene Gartenbereiche abtrocknen.
Was du vermutlich beobachten wirst:
Du wirst sehen, dass es bei den Wurzeln von Strächern meistens trockener ist. Im Schatten von Gebäuden hält sich dagegen die Feuchtigkeit länger. In vom Regen abgeschirmten Bereichen (unter Bäumen, unter Dachüberständen, etc.) ist es wiederum viel trockener.
Es kann sein, dass der Bodentyp in deinem Garten nicht einheitlich ist. Bei Bauarbeiten wird oft Erde aus verschiedenen Quellen herbeigebracht. Es kann also sein, dass ein Teil des Garten mehr Lehm aufweist, ein anderer sandiger oder humoser ist, etc. Lehm hat viel höhere Wasserhaltefähigkeit als sandige Erden und trocknet langsamer durch.
Faktoren-Check: die "Feuchte-Stufe" bestimmen
Der Faktoren-Check hilft dir, deinen Garten (und sogar eine konkrete Stelle im Garten) zu beurteilen und dabei zu erkennen, welcher Feuchte-Stufe sie angehört.
So machst du den Faktoren-Check
Dieser Wasser-Check führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Faktoren der Wasserversorgung. Gehe die 3 Schritte der Reihe nach durch und notiere dir die Feuchtestufen, die du als Ergebnis erhältst. Mit jedem Schritt wird das Ergebnis des vorhergehenden Schritts verfeinert (um ganze Stufen oder halbe Stufen, was „von-bis“ Ergebnisse liefert). Hier ein Beispiel:
Im Schritt 1 „Klima“ ermittelst du das Ergebnis „mittel (frisch)“ bis „mäßig trocken“. Im Schritt 2 erfährst du, dass es durch Hanglage deiner Pflanzfläche tendenziell trockener wird, und korrigierst darum zu „mäßig trocken“-„trocken“. Da der Hang aber gegen Norden ausgerichtet ist, kannst du wieder eine halbe Feuchte-Stufe in die andere Richtung gehen und kommst zu „mäßig trocken“. Im Schritt 3 erkennst du, dass der Boden ist sehr locker, leicht und wenig wasserspeichernd ist. Das Ergebnis lautet also „trocken“.
Schritt 1 – "Klima und Wetter" oder "Wie viel regnet es?"
In welchem Klima befindet sich der Garten? Das ist eine grundlegende Frage, denn sie sagt aus, wie viel es (normalerweise!) regnet und wie schnell das Wasser wieder verdunstet. Damit bestimmst du den grundsätzlichen Standort-Typ deines Gartens.
Lebst du höher in den Bergen mit mehr Regen und kühlen Nächten?
► Je höher gelegen, je weiter in den Bergen und je bewaldeter die Gegend, umso wahrscheinlicher trifft „mittel (frisch)“ zu.
► Typische Regionen sind Hügelländer und niedrige Gebirge, allen voran das nördliche Alpenvorland, das Steirische Hügelland im Osten der Alpen, der Schwarzwald und andere Teile des hügeligen Süddeutschlands. Im Norden zählen z. B. das Sauerland und die Eifel auch dazu.
Ist dein Garten in den Niederungen?
Dann sind Trockenphasen häufiger und stärker, besonders im Sommer. Selbst ohne richtige Hitzewellen kann es sein, dass es wochenlang nicht regnet.
► Es ist sehr wahrscheinlich, dass dein Garten im Sommer „trocken“ ist. „Mäßig trockene“ oder „sehr trockene“ Plätze sind natürlich denkbar. Denn andere Faktoren verstärken oder mildern diese Situationen. Diese untersuchen wir in den nächsten Schritten.
► Als besonders niederschlagarme Gebiete sind der Nordosten Deutschlands, der pannonische Osten Österreichs (nördlich, südlich und östlich von Wien) bekannt.
Schritt 2 – Wichtige Faktoren für das Wasserangebot
Indem du die folgenden Faktoren berücksichtigst, kannst du das Ergebnis aus dem Schritt „Klima“ entsprechend verfeinern. Korrigiere das Ergebnis aus Schritt 1 mit jedem Faktor, der aus der folgenden Liste zutrifft:
Faktoren für Trockenheit und Faktoren für Feuchte können sich gegenseitig aufheben. Nach einigem Hin- und Her in diesem Schritt, nimmst du dein vorläufiges Ergebnis und gehst über zum letzten Schritt dieses Wasser-Checks.
Plätze, die stärker austrocknen.
Folgende Umstände verschieben dein Ergebnis aus Schritt 1 um 1 Feuchte-Stufe in Richtung Trockenheit:
► Hanglage oder Lage auf einem Erdwall: Wasser versickert leichter bzw. fließt ab.
► In der Nähe zu Mauern, Wegen, Asphalt, Straßen, etc., die sich in Sonne aufwärmen, trocknet die Umgebung schneller aus.
► Randsteine, Mauern, Beton-Fundamente etc. sind Wasser-Barrieren. Sowohl oberflächliches Wasser als auch Bodenwasser wird ausgesperrt. Wenn der Pflanzplatz an mind. 2 Seiten so einen Abschluss aufweist, dann ziehe 1 Feucht-Stufe in Richtung Trockenheit ab.
► Falls die Fläche starkem Wind ungeschützt ausgesetzt ist, kannst noch eine 1/2 Stufe zur Trockenheit weitergehen. Denn in windreichen Gegenden ist mit einer deutlich schnelleren Austrocknung zu rechnen.
► Bereiche unter Gehölzen, besonders bei Sträuchern, unter Strauchgruppen oder unter vielen Bäumen, sind oft deutlich trockener. Die Gehölze schirmen den Regen ab und brauchen selbst viel Wasser auf.
Plätze, die länger feucht bleiben
Folgende Umstände verschieben das Ergebnis um 1 Stufe in die Richtung der Feuchte:
► Die Stelle befindet sich in einer Mulde oder Vertiefung. Diese trocknen stets langsamer aus und sind tendenziell feuchter. Schon kleine Senken können feuchter bleiben als erhöhte Stellen.
► In einem umseitig windgeschützten Winkel oder an der Nordseite von Bauwerken hält sich Feuchtigkeit viel besser.
► Nur bei Hanglage: der Hang ist nach Norden ausgerichtet: verschiebe eine 1/2 Stufe Richung Feuchte.
Schritt 3 – Einfluss des Bodens auf das Wasser
Je nachdem wie „schwer“ ein Bodens ist, kann sich die Feuchte-Stufe in die eine oder andere Richtung verschieben.
Man bezeichnet einen Boden als „schwer“, wenn er überdurchschnittlich hohen Ton-Anteil enthält.
Durchschnittlicher Boden ist immer vom Typ „Lehm“. Dann gibt es die „schweren Lehme“ und im Extrem sogenannte Tonböden.
Ein leichert Boden dagegen enthält mehr grobe Anteile (Sand und Schluff). Es gibt sandige (leichte) Lehme und im Extrem Sandböden. Dazwischen gibt es alle Arten von fließenden Übergängen, doch so genau muss man es nicht betrachten.
Das Prinzip lautet:
► Schwere Böden halten das Wasser. Verschiebe dein Ergebnis 1 Stufe Richtung Feuchte.
► Bei mittelschweren Böden brauchst du nichts anzupassen.
► Die extrem schwere Böden (Ton-Böden) sind ebenfalls eine Ausnahme, weil sie zwar Feuchtigkeit halten, aber schlechter an die Pflanze abgeben wie andere Böden. Ändere auch hier dein Ergebnis nicht.
► Leichte Böden trocknen schnell aus. Verschiebe dein Ergebnis um 1 Stufe Richtung Trockenheit.
Der Knet-Test zur Bestimmung des Bodentyps
Beim Knet-Test befeuchtest du eine Handvoll Erde und formst sie zu einer Kugel. Die Art, wie einfach sie sich formen oder sogar energisch kneten lässt, zeigt dir den Bodentyp an.
Je besser der Boden in feuchtem Zustand zusammenklebt, umso „schwerer“ ist er.
→ Wenn die Erdkugel sehr gut zusammenhält und tadellos knetbar ist, dann ist dein Boden eindeutig schwer.
→ Wenn es dagegen schwierig ist, überhaupt eine stabile Kugel zu formen, dann ist der Boden leicht bzw. sandig.
→ Wenn sich die Erde zwar zu Kugeln formen lässt, diese aber beim Kneten zerbröckeln, dann ist der Boden mittelschwer.
→ Boden, der den Eindruck von Plastilin bzw. Karamellbonbon macht, ist ein sehr schwerer Tonboden.
Mehr über das Bestimmen des Bodentyps erfährst du in diesem Beitrag Bestimme: Welchen Boden hat mein Garten
Wende das Ergebnis auf deine Pflanzenwahl an
Im Pflanzen-Shop siehst du im Filter die Rubrik „Wasser“. Wähle dort die ermittelte Feuchte-Stufe und finde die besten Pflanzen für für deinen Garten.
Mythen rund um Wasser im Garten
Trocken ist gleich trocken
Nein, die Pflanzen sind anderer Meinung. Pflanzenkenner stellen immer wieder fest, dass es einen Unterschied macht, wie tief ein Boden austrocknet.
Sehr viele Pflanzen vertragen „mäßige Trockenheit“ tadellos, doch haben es schwer auf „trockenen“ und „sehr trockenen“ Böden.
Man muss schlecht wasserhaltende Böden verbessern
Man kann, doch man hat sehr schöne, nachhaltige und preiswerte Alternativen – nämlich Pflanzen, die trockene Böden lieben.
Es gibt sehr viele trockenheitsliebende Pflanzen und ein Großteil blüht sogar sehr reich. Mit ihnen kannst du eine pflegeleichte und gießarme Blütenoase schaffen.
Oberflächliche Trockenheit verlangt sofortiges Gießen
In den meisten Fällen hat der Boden in der Tiefe noch genug Wasser um eingewachsene (gut eingewurzelte) Pflanzen zu versorgen. Im Zweifel kann man mit den Fingern nachfühlen oder es mit dem Schnell-Test „Spatenstich“ überprüfen.
Bald bekommt man dadurch ein Gefühl dafür, wann Gießen wirklich nötig wird. Wenn man gießt, sollte man kräftig gießen – und dann eine möglichst lange Gießpause einlegen.
Kombiniere immer Pflanzen mit ähnlichen Wasseransprüchen. Damit werden das Gießen und die Kontrolle besonders einfach, und keine Pflanzen bleibt durstig.
Nur das Bodenwasser zählt
Nein, auch Luftfeuchtigkeit wirkt sich stark auf Pflanzen aus. Bei höherer Luftfeuchte (in den Bergen, bei Wäldern, in engen Tälern) verdunsten Pflanzen weniger und brauchen damit auch weniger Wasser aus dem Boden.
Viele Pflanzen kommen unter guter Luftfeuchte auch mit trockeneren Böden zurecht. Zudem ist Taubildung, wie sie in nachtkühlen Bergregionen auftritt, eine gute Wasserquelle.
Eine halbe Stunde gießen – das muss doch reichen!
Nein, nicht unbedingt! Mache auch nach dem Gießen die Spatenprobe. Es reicht schon, mit der Handkelle ein wenig zu graben. Wenn du auf trockene Schichten stößt, dann war das Gießen nicht ausreichend.
Wenn du schon gießt, dann gehe den ganzen Weg und durchtränke den Boden bis in die Tiefe. Letzten Endes erreichst du so dein Ziel (gesunde Pflanzen) und das genutzte Wasser war nicht verschwendet.
Mit Gießen kann alles gelöst werden
Nein, denn bei starker Trockenheit könnte Gießen nicht mehr ausreichen. Man müsste schon eine flächendeckende Beregnung tagelang laufen lassen und dann ersetzt sie oft nicht mehr den Regen. Das Wasser dringt oft nicht in tiefere Erdschichten vor und verdunstet, bevor es an die Pflanzenwurzeln kommt.
Über den Autor
Martin Freisinger
Gärtner & Landschaftsgestalter, Gründer von Pflanzkompass
Martin ist Landschaftsgärtner und Gartengestalter, aber zuallererst Staudengärtner seit frühester Kindheit. Er versteht sich in erster Linie als Gärtner, als jemand, der lebende Pflanzen professionell kultiviert. Sein Idealbild ist ein Garten, der sich von Frühling bis Winter dynamisch verändert. Am meisten begeistern ihn dabei Stauden: atemberaubend vielfältig und wahre Wunder der Verwandlung.
Als Autor und Sprecher teilt Martin sein Wissen über Stauden, pflegeleichte und naturnahe Gärten. PFLANZKOMPASS.at ist sein Online-Shop für erfolgreiches Gärtnern mit Stauden, und pflanzbar heißt seine Garten- und Pflanzplanung im Raum St. Pölten, Wien und Linz.
