Die Riesensteinbreche haben seit den 2000er-Jahren ein echtes Revival erlebt. Es wurden viele neue Sorten gezüchtet und die zahlreichen Qualitäten dieser Pflanzengruppe wurden wiederentdeckt.
Das große, wintergrüne Laub ist eine echte Abwechslung und ein toller Kontrast im Garten. Der stabile Wuchs trotzt der Witterung und die gemächlich wachsenden, aber sehr langlebigen Stauden bereiten praktische keine Arbeit. Die frühe Blüte ist ein erfrischender Farbklecks und die Blüten eine willkommene Lab für Bienen und Hummeln.
Bergenien stammen aus Asien, wo sie an mäßig feuchten, eher kargen Böden oder sogar an Felsen wachsen. Im Garten legen sie eine ungeheure Vielseitigkeit an den Tag. Sie vertragen Sonne sehr gut und überstehen auch starke Trockenheit. Genauso finden Sie im Schatten ihr Auskommen.
So sehr das alles für die Robustheit von Bergenien spricht: Schön werden sie aber nur unter ausgeglichenen Bedingungen. Das kann ein Platz im hellen Schatten sein, oder eine sonnige Stelle, wo der Boden nicht zu stark austrocknet und es nicht glühend heiß wird.
An den Boden selbst stellen sie wenig Ansprüche und nehmen auch mit kargeren Böden vorlieb. Generell wachsen Bergenien langsam und haben darum geringen Nährstoffbedarf. Durchlässiger Boden ist besser und bei sehr schwerem Ton darf keinesfalls zu tief gepflanzt werden.
Die hübschen Blüten, die eindeutig die Verwandtschaft mit Steinbrech erkennen lassen, erscheinen im März oder im April – abhängig von der Sorte. Auch die Wuchshöhe variiert stark von Sorte zu Sorte. Neuere Sorten wurden tendenziell auf Kompaktheit selektiert und zeigen zudem deutlich langsameres Wachstum.